Ein Trainer brachte die Stimmung früh auf den Punkt:
„Hier sieht man, wie viel Freude Bewegung und Teamarbeit auslösen können. Das ist der Grund, warum wir Camps machen.“
Nach dem Training am Vormittag folgte täglich ein gemeinsames Mittagessen, bevor die begehrten Special-Teams starteten. Diese Teams wurden bewusst alters- und leistungsdurchmischt zusammengestellt. Die Gruppe-Namen waren kreative Highlights für sich: „Die Bananenwerfer“, „Die Kugelschreiber“, „Die Zerstörer“, „Pinkes Kaugummi“, „Die blauen Teufel“ und „The Lion“.
Hier ging es um mehr als nur Handball. Die Teams lösten Herausforderungen, spielten Wettkämpfe und mussten als Gruppe Entscheidungen treffen. Besonders eindrucksvoll war in diesem Jahr die 50-Cent-Challenge – jedoch in einer ganz besonderen Variante:
Jedes Special-Team bekam zu Beginn ein einziges 50-Cent-Stück. Die Aufgabe: Dieses Stück im Ort Aumühle „hochwirtschaften“. Die Teams zogen in Kleingruppen los, klingelten an Haustüren, erklärten freundlich ihre Aufgabe und versuchten, ihren Gegenstand stets gegen einen wertvolleren einzutauschen. Eine weitere Regel: Mit jeder Person, mit der sie tauschten, musste ein gemeinsames Foto gemacht werden.
Was dabei geschah, war wunderschön anzusehen:
Kinder lernten, auf Menschen zuzugehen, verständlich zu erklären, höflich aufzutreten, Kompromisse zu verhandeln – und gemeinsam Entscheidungen zu treffen.
Ein Trainer beobachtete lächelnd:
„In diesen Momenten lernen die Kinder Dinge, die man ihnen nicht einfach erzählen kann. Sie erleben es – und das bleibt.“
Und eine Teilnehmerin sagte stolz:
„Am Anfang hatten wir nur 50 Cent. Am Ende hatten wir ein Gesellschaftsspiel, mehrere Puzzle, eine Schale und sogar eine Leiter. Das haben wir zusammen geschafft!“
Die am Ende gesammelten Gegenstände werden nun zugunsten unseres Fördervereins verkauft – eine Aktion, die sportliche Gemeinschaft mit sozialem Engagement verbindet und zusätzlich ein Stück Vereinsgefühl stärkt.
Nachmittags gab es abwechslungsreiche Einheiten: Beach-Handball, Turnierspiele, Leistungstraining für Fortgeschrittene und sogar Handball & Tanz. Am letzten Tag wurde ein großes Turnier gespielt, bei dem die ganze Halle mitlebte – laut, ausgelassen und voller Stolz auf die gemeinsame Woche.
Ein Spieler fasste den Abschluss sehr treffend zusammen:
„Ich bin richtig kaputt – aber glücklich. Ich hoffe, wir machen das wieder.“
Und das Trainerteam war gleichermaßen zufrieden:
„Die Kinder sind in diesen fünf Tagen sichtbar gewachsen – sportlich, aber vor allem als Team und als Persönlichkeiten.“
Wir bedanken uns bei allen Trainerinnen, Trainern, Unterstützern, Eltern sowie natürlich bei all unseren Camp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern.
Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Camp – und auf alles, was wir dann gemeinsam erleben werden.

