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26.05.2021

Reinbek, den 26.05.2021

 

Liebe Mitglieder der Handballabteilung,

 am kommenden Freitag, den 28.05.2021 findet um 18.00 Uhr eine außerordentliche Mitgliedersammlung der Handballabteilung zur Findung einer neuen Abteilungsleitung statt. Im Vorfeld hat es viel Unsicherheit zur Art und Weise der Durchführung der Versammlung gegeben. Zu klären war, wer eigentlich wahlberechtigt ist. Der Gesamtvorstand hat die Rechtslage geprüft und sich hierzu nun einstimmig geäußert. Um am Freitag die Mitgliederversammlung ordnungsgemäß durchführen zu können, möchten wir nachfolgend kurz die Situation um die Wahlberechtigung erläutern.

Ausgangssituation ist, dass die Handballabteilung keine eigene Abteilungsordnung hat. Deshalb findet die Satzung des Gesamtvereins in diesem Fall für die Handballabteilung Anwendung. Die aktuelle Satzung ist im Vereinsregister hinterlegt. Die Vereinsatzung enthält im Hinblick auf die Wahlberechtigung derzeit zwei widersprüchliche Regelungen. Unter dem § 11.1 ist geregelt, wer zur Mitgliederversammlung zu laden ist und unter § 19.2 ist geregelt, wer stimmberechtigt ist. Nach unserer aktuellen Satzung sind u.a. Eltern, die das Stimmrecht für ihre Kinder ausüben, zu laden. Hingegen besagt § 19.2., dass vertretungsberechtigte Personen von minderjährigen Kindern kein Stimmrecht haben.

Wie ist es nun zu diesem Widerspruch in unserer Satzung gekommen? Auf Antrag eines einzelnen Mitgliedes ist auf der Jahreshauptversammlung im Oktober 2018 die Änderung des § 11.1 dahingehend beschlossen worden, dass auch Eltern, die das Stimmrecht für ihre Kinder ausüben, zu laden sind. Nach Prüfung der Regularien mussten wir jetzt feststellen, dass die Satzungsänderung mit der Ladung zur Jahreshauptversammlung im Oktober 2018 (nachzulesen im Archiv des Sachsenwalders – Ausgabe Oktober 2018) nicht angekündigt worden ist. Das hat zur Folge, dass die Regelung des § 11.1 nichtig ist.

Unabhängig davon löst sich die Widersprüchlichkeit der beiden Regelungen dahin auf, dass § 19 die wesentliche Kernregelung, nämlich die Stimmberechtigung, enthält. Da eine Änderung des § 19 seinerzeit nicht beantragt war, scheidet ein redaktioneller Fehler in der Satzung aus. Der damalige Antrag war daher unvollständig.

Daraus folgt nun, dass Eltern für ihre Kinder am Freitag auf der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht haben.

Der Gesamtvorstand ist sich darüber bewusst, dass diese Mitteilung für einige schwer nachzuvollziehen ist. Wir äußern uns hier nur zur derzeitigen Rechtslage. Wir hoffen, dass es am Freitag der Mitgliederversammlung gelingt, eine neue schlagkräftige Abteilungsleitung für die Handballabteilung zu wählen und die Arbeit für den Handballsport aufzunehmen. Wir wünschen der Versammlung viel Erfolg.

 

Ulrich Beckmann

1.       Vorsitzender des TuS Aumühle-Wohltorf 

 

13.05.2021

Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

Handball

TuS Aumühle-Wohltorf e.V.

 

Freitag, 28. Mai 2021, 18:00 Uhr

-      Tagesordnung -

 

1.     Eröffnung und Begrüßung

2.     Vorstellung der neuen Abteilungsleitung

3.     Wahl der neuen Abteilungsleitung

 

Der Termin wird digital stattfinden. Die Einwahlmöglichkeit zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung wird vorab auf der Homepage www.tus-aw.de unter News veröffentlicht sowie über den Newsletter ergänzend mitgeteilt.

 

Der Gesamtvorstand

 

1.    Vorsitzender Ulrich Beckmann

2.    Vorsitzender Bernhard Fürst

12.05.2021

UMFASSENDE MODERNISIERUNG STATT ERSATZBAU - ZUKUNFT DES SPORT- UND JUGENDHEIMS BESCHLOSSEN

Es war eine denkbar knappe Entscheidung. 22 Gemeindevertreter hatten am 6. Mai über die Zukunft unseres Sport- und Jugendheims abzustimmen. Mit 11 zu 10 Stimmen und einer Enthaltung wurde schließlich beschlossen, dass das Sport- und Jugendheim umfassend modernisiert wird. Ein neues Gebäude wird es also nicht geben.

Auch wenn sich die deutliche Mehrheit unserer Vereinsmitglieder in der ersten virtuellen außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27.04. für einen Ersatzbau ausgesprochen hat, werden wir natürlich auch die Modernisierung nach Kräften unterstützen und vorantreiben. 

 Denn das Ziel bleibt das gleiche wie beim Ersatzbau: Wir wollen, dass unser Sport- und Jugendheim seinem Namen wieder gerecht wird, dass Aumühle und Wohltorf eine Begegungsstätte bekommen, in der nicht nur die Sportler, sondern alle Bewohner unserer Gemeinden zusammentreffen, feiern, sich austauschen können. Gleichzeitig wollen wir mit der Modernisierung den energetischen Ansprüchen von heute gerecht werden, wollen Räume kreieren, die Freiraum lassen für Freizeitaktivitäten, für ein aktives Miteinander, das nicht nur virtuell stattfindet. 

Wir sind froh und dankbar, dass die Gemeinde bereit ist, für den schon abgestimmten Modernisierungsumfang so viel Geld zu investieren. Denn auch das wurde deutlich benannt in der Sitzung der Gemeindevertreter: Die Mitglieder aller Fraktionen wertschätzen, was der TuS Aumühle-Wohltorf für die Einwohner leistet, wie wichtig er als fester Bestandteil der Gemeinde ist. 

Dieses Ziel, vor allem der Jugend einen Raum für die Freizeit zu bieten, teilt auch der Schulverein, mit dem wir uns zusammensetzen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir unsere Kräfte bündeln und so mit dem Geld der Gemeinde, das ja unser aller Geld ist und für das wir alle aufkommen, so effektiv und sinnvoll wie möglich umgehen. 

Wir freuen uns darauf, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bürgermeister Knut Suhk und seinem Team fortzusetzen. Mit der umfassenden Modernisierung kann das SpoJu zur Begegnungsstätte für alle Generationen werden. Und wir sind gespannt auf alle Ideen, die von unseren Mitgliedern und gerne auch von den Bürgern Aumühles und Wohltorfs dazu kommen.

 

Melden Sie sich/meldet euch sehr gerne dazu mit euren Vorschlägen – am besten per Mail an info(at)claudiariemer.de.

 

Wie es konkret weitergeht und wie der Zeitplan aussieht, werden wir an dieser Stelle und auf unserer Website regelmäßig veröffentlichen. Und wer zwischendurch Fragen hat – meldet euch einfach.

 

Vielen Dank im Voraus und auf die Zukunft unseres neuen alten SpoJu! 

Viele Grüße von eurem Modernisierungs-Team

Es gibt wohl niemanden, der nicht das Ende der Pandemie herbei sehnt. Und es wird kommen, das ist sicher. Nur wann, weiß noch niemand. Das hindert uns aber nicht daran, schon jetzt Pläne zu machen für die Zeit danach: Wenn wir wieder gemeinsam Sport treiben, auf der Terrasse des TuS sitzen und Feste feiern können. Jeder gute Plan wird besser mit den Ideen von vielen - deshalb seid jetzt ihr aufgerufen, liebe Mitglieder des TuS: Was wünscht ihr euch, was stellt ihr euch vor, was macht für euch den TuS zu mehr als nur einem sportlichen Zuhause?

Während wir gemeinsam mit der Gemeinde noch die Frage diskutieren Ersatzbau oder Modernisierung, können wir schon jetzt einiges selbst in die Hand nehmen. So planen wir z.B. im hinteren Gastroraum eine oder zwei Dartscheiben aufzuhängen, um mehr noch als in der Vergangenheit den Fuchsbau zu nutzen für gesellige Spieleabende. Auch für ein Pokerturnier gibt es etliche Interessenten, Doppelkopfspieler halten ihre Karten schon bereit und über ein Tischtennisturnier haben wir ebenfalls diskutiert. Und auch für Motto-Feiern gibt es einige Ideen: die lange Schlagernacht mit Karaoke-Anteil und natürlich stilechter Kleidung, die Handballabteilung freut sich auf ihre „Born 4 Korn“-Party. Und natürlich kommt der Sport nicht zu kurz. Im Herbst, zum 111. Geburtstag des TuS, soll es ein spartenübergreifendes Sportfest geben. Und vorher feiern im August die legendären Tennis Aumühle Open ihr 20jähriges Jubiläum. 

Doch all diese Pläne müssen und sollen jetzt mit Leben gefüllt werden - deshalb schickt bitte eure Ideen an info(at)tus-aumuehle-wohltorf.de. Wir freuen uns auf eure Vorschläge und auf unser Wiedersehen. Bis dahin bleibt alle gesund und passt auf euch und eure Lieben auf. Euer Vorstand 

Liebe Mitglieder des TuS Aumühle-Wohltorf, 

in diesem Jahr feiern wir den 111. Geburtstags unseres Vereins - eine Schnapszahl, die wir hoffentlich gemeinsam feiern können nach einem Jahr, in dem so viele Feiern den Hygieneregeln zum Opfer fielen und das uns so viele Grenzen aufgezeigt hat. Wir sind ein Sportverein. Sport ist immer Miteinander, ist immer Herausforderung und hoffentlich immer auch Spaß. Nie zuvor war das Miteinander so zerbrechlich, so  gefährdet, so verletzbar wie im vergangenen Jahr. Umso mehr hoffen wir, bald wieder miteinander im Verein Sport treiben zu können, uns den sportlichen Herausforderungen zu stellen, uns zu treffen, austauschen und feiern zu können. 

 

Lasst uns gemeinsam die Daumen drücken, dass wir unser Jubiläum im September in großer Runde zelebrieren können. Wir wünschen euch und euren Lieben einen guten Start in ein hoffnungsvolles Neues Jahr.  Bleibt gesund und optimistisch!

Auf ein baldiges Wiedersehen herzliche Grüße 

 

Euer Vorstand 

Liebe Mitglieder des TuS Aumühle Wohltorf,

 

wie viele von euch wissen, bemühen sich alle Abteilungen des TuS AW seit einiger Zeit gemeinsam mit der Gemeinde, eine Entscheidung über die Zukunft unseres Sportheims zu treffen. Dabei geht es um eine Sanierung oder einen Ersatzbau an gleicher Stelle. Einiges zum Hintergrund habt ihr ja bereits in der letzten Mail gelesen.  Vergangenen Montag war es endlich soweit: Wir vom TuS  hatten zwei vergleichbare Kostenangebote für einen Ersatzbau vorliegen und durften unsere Pläne in einem offiziellen Gremium (Kultur-Bildung-Sport-Ausschuss) der Gemeinde Aumühle vorstellen. Das hat uns sehr gefreut, denn nur wer miteinander redet, kann gemeinsam schaffen und Unklarheiten aus dem Weg räumen :-)

 

Dass es noch sehr unterschiedliche Meinungen über die Wirtschaftlichkeit und etliche Details zwischen Gemeinde und TuS gibt, zeigte sich in der anschließenden Diskussion. Dabei wurden zum Teil auch sehr emotionale Statements aus verschiedenen Sparten des TuS vorgetragen, die eins gemeinsam hatten: den unbedingten Wunsch nach einem Ersatzbau statt einer Sanierung. 

 

Im Moment haben wir zwei Angebote für ein neues Sportheim vorliegen. Einen der beiden potentiellen Lieferanten für das schlüsselfertige Haus hatten wir eingeladen, um Fragen aus der Runde durch die Experten beantworten zu lassen, z.B. die nach der geplanten Bauzeit (6 bis 7 Monate) 

 

Dabei zeigte sich, dass es noch viele unterschiedliche Ansichten über die Vergleichbarkeit der Kosten Sanierung versus Ersatzbau gibt.  

Um beide Kostenblöcke auf eine von allen akzeptierte Basis zu stellen und der gesamten Gemeindevertretung ein finanziell vergleichbares Angebot von Sanierung contra Ersatzbau vorzulegen, wird die Arbeitsgruppe weiter tagen und sich austauschen.  

 

Ein weiteres Thema war die Frage des gegenseitigen Vertrauens und Umgangs miteinander. Diese Frage kam vor allem im  Zusammenhang mit der Sitzung der Gemeinde am Donnerstag, bei dem es einen für uns missverständlichen Satz in einem Antrag auf Fördermittel für eine Sanierung des Vereinsheims gab. Bürgermeister Knut Suhk bestätigte uns, dass dieser  Sanierungsbeschluss für das TuS-Gebäude lediglich der Legitimierung eines Förderantrages beim Land SH darstelle und kein (!) Präjudiz für die Entscheidung in Richtung Sanierung sei. Dies wurde auch während der Sitzung von allen Fraktionen öffentlich bestätigt. 

 

Unser Gefühl, das wir gerne mit euch teilen wollen: Sowohl die Gemeinde als auch wir bewegen uns aufeinander zu und bemühen uns sehr, eine formelle Zweckgemeinschaft in eine respektvolle Partnerschaft umzuwandeln & wir glauben, dass wir das gemeinsam schaffen.

 

Wir halten euch weiter auf dem Laufenden, wenn ihr Fragen habt, meldet euch gerne. In den nächsten Wochen werden wir versuchen, auf den verschiedensten Wegen ein Feedback aller Mitglieder zum Thema Ersatzbau versus Sanierung des Sportheims einzuholen. Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen auch schon jetzt, gerne per Mail an info(at)claudiariemer.de

 

Herzliche Grüße & bleibt vor allem gesund

Euer Vorstand vom TuS Aumühle Wohltorf & euer Ersatzbau-Team 

 

Daniela von der Beek, Ulrich Beckmann, Stefan Bormann, Olaf Korth, Norbert Pfeiffer, Claudia Riemer

 

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung

Mittwoch , 23 . September 20 20 19 3 0 Uhr
Sport & Jugendheim Aumühle , Sachsenwaldstraße 18
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der Hauptversammlung vom 18.06.2019
3. Bericht Abteilungsleitung
4. Bericht Kassenwart
5. Bericht Kassenprüfer und Entlastung Abteilungsleitung
6. Vorstellung Etat 2020
7. Anpassung der Spartenbeiträge zum Jahr 2021
8. Anträge
9. Verschiedenes
Anträge müssen bis 7 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich bei der Abteilungsleitung (Geschäftsstelle) vorliegen.


Aumühle, den 26.08.2020 Oliver Ashauer / Jan Kunze (Abteilungsleitung)

Einladung zur Jahreshauptversammlung

TuS Aumühle-Wohltorf e.V.

Freitag, 25. September 2020, 19:30 Uhr im Sport- und Jugendheim

1.     Eröffnung und Begrüßung

2.     Grußworte

3.     Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung von 2019  

4.     Ehrungen

5.     Bericht des Vorstandes

6.     Bericht des Schatzmeisters

7.     Bericht der Kassenprüfer

8.     Entlastung des Vorstandes

9.     Wahlen:

        - Pressewart/in

        - Jugendwart/in

10.  Haushaltsplan 2021

11.  Anträge

12.  Verschiedenes

 

Anträge müssen bis zum 11. September 2020 beim Vorstand vorliegen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2019 kann am Donnerstag, 17. September von 10: 00 bis 12:00 Uhr im Sport- und Jugendheim eingesehen werden.

 

Bitte denken sie daran, einen Mund/Nasenschutz dabei zu haben.

 Protokoll

/uploads/downloads/tus/2019_09_26_protokoll_jhv_tus_am_250919_1_1600949140.pdf

Sport- und Jugendheim: Sanierung oder Neubau?

 

Angeschoben durch mehrere Informationsabende seitens des TuS Aumühle-Wohltorf für die Gemeindevertreter der unterschiedlichen Aumühler Parteien scheint endlich wieder Bewegung in die seit Jahren andauernden Verhandlungen gekommen zu sein.

Im Jahre 2017, in einem amtlichen Gutachten durch die „Fünfeck -Architektur“ aus Mölln, wurde ein dringender Sanierungsbedarf in Höhe von über 1.005.155,- Millionen Euro für das Sport- und Jugendheim festgestellt. Diese Summe erhöhte sich nun, aufgrund der nach einhelliger Meinung unverständlichen Verzögerung  in den letzten 3 Jahren, auf heute über 1.334.000,- Mio Euro. Im Frühjahr 2019 wurde dem TuS Aumühle-Wohltorf von der neuen Gemeindevertretung endlich eine erste Rate von 100.000,- Euro zugesprochen. Aufgrund intensiver Prüfungen, ob Zuschüsse für eine Sanierung durch das Land zu erhalten wären (was vom Land abgelehnt wurde), wurde das Geld jedoch dem Verein 2019 nicht mehr zur Verfügung gestellt. Wie aber bereits 2019 von der Gemeindevertretung angekündigt, wurde diese Summe dann im Frühjahr 2020 auf 220.000, - Euro aufgestockt.

Im April 2020 begann der mit der Koordinierung der Baumaßnahmen beauftragte Gemeindevertreter, Herr Volker Johannsen (UWG), die bereits vorliegenden Angebote für die Sanierung der Sanitärbereiche und der defekten Haustüren erneut zu prüfen und sich einen Überblick über die anstehenden Maßnahmen zu verschaffen. Aufgrund der seit 2017 allerdings deutlich gestiegenen Kosten und der erneuten Verzögerung der Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen stellte der TuS die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Totalsanierung des über 55 Jahre alten Vereinsgebäudes. Da die Gemeinde nun kurzzeitig anscheinend ebenfalls Zweifel an einer wirtschaftlich sinnvollen Sanierung bekam, beschloss diese den bereits 2017 errechneten Sanierungsbedarf erneut durch einen Reinbeker Architekten, Herrn Fahr, auf ihre Kosten überprüfen zu lassen. Erwartungsgemäß bestätigte dieser die Zahlen des alten Gutachtens der „Fünfeck Architektur“ zzgl. der Preissteigerungen seit 2017 und setzte die mögliche Sanierungssumme auf 1.310.000, - Mio Euro fest. Ebenso wie im Gutachten aus dem Jahre 2017 stellte der Architekt fest, „dass längst nicht alle Mängel durch die definierten Baumaßnahmen behoben werden könnten“ und somit nur die gravierenden Mängel durch Baumaßnahmen abgestellt werden würden. In der Folgezeit erhöhte sich diese Summe um weitere „mindestens“ 100.000,- Euro für dringend notwendige Sanierungsarbeiten am Dach des Sport- und Jugendheims, die bisher in dem Gutachten von Herrn Fahr nicht aufgeführt waren. Dies im Beisein von Herrn Johannsen selber, sowie Herrn Samzs, den man kurzfristig als Bausachverständigen hinzugezogen hatte sowie der Firma Holl Dachbau. Herr Fahr, der Reinbeker Architekt, war an diesem Termin leider verhindert war, schloss sich aber im Nachhinein den zusätzlich ermittelten Kosten für die Dachsanierung schriftlich an.

 

Fazit: Somit steht zum heutigen Tage ein dringender Sanierungsbedarf in Höhe von ca. 1,45 Mio Euro nachweislich zu Buche. Der Reinbeker Architekt Herr Fahr wies in seinem abschließenden Gutachten ausdrücklich darauf hin, dass – bei Entscheidung für eine Sanierung, diese in einer gemeinsamen Maßnahme erfolgen müßte, um erneut weitere unnötige Preissteigerungen zu vermeiden und somit Bauabschnitte aus Kostengründen sinnvoll zu verbinden.

„Ich bin schon ein wenig verwundert, welche Zahlen aktuell immer wieder durch die Presse geistern“, sagte der Geschäftsführer des TuS Aumühle-Wohltorf, Olaf Korth. „Alle Zahlen und beide Gutachten liegen allen Beteiligten schriftlich vor. Dort steht alles schwarz auf weiß! Bekannt ist auch, dass es auch mit über 1,45 Mio Euro nicht gelingen kann, das alte Gebäude so herzurichten, dass alle Mängel behoben werden können. Hier geht es insbesondere um das Fundament, die Fußböden und den Wintergarten des Mehrzweckraums“. „Andere Zahlen sind einfach falsch und werden nicht richtiger, wenn man diese immer wieder wiederholt nur weil es in die eigene Argumentation einer Sanierung besser passt!“ Im Übrigen: nicht zu vergessen, dass sich im Gebäude, zum Teil versiegelt, Asbest befindet.

Wenige Tage später stellte der TuS Aumühle-Wohltorf auf eigene Kosten, nun vertreten durch eine bekannte Fachanwaltskanzlei aus Hamburg, eine längst überfällige Bauvoranfrage beim zuständigen Bauamt in Ratzeburg, um eindeutig zu klären, ob ein Neubau überhaupt möglich ist oder ob man damit leben müsste, das alte Gebäude nur zu sanieren. „Wir sind der Auffassung, dass man sorgfältig mit Steuergeldern umgehen sollte“ sagte der Geschäftsführer Herr Korth. „Wenn es einfach sinnvoller ist, ein altes Gebäude abzureißen und dafür ein adäquates neues Gebäude zu errichten (vielleicht auch ein kleineres Gebäude), muss man doch im Vorwege diese Fragen klären. Dieses hätte die Gemeinde übrigens bereits 2017 oder 2019 machen können, dann wären wir heute alle schlauer“. Weiterhin ergänzte Korth „ zu bedenken ist dabei doch auch, dass wir bei einem Neubau davon ausgehen können, dass die heutigen extremen Bewirtschaftungskosten in den nächsten Jahren deutlich sinken und weitere erhaltende bauliche Maßnahmen (wir erinnern uns an die Aussage der Architekten, dass nicht alle Mängel behoben werden können) in den nächsten Jahren nicht vorgenommen werden müssen“. „Natürlich haben wir dafür Verständnis, dass Geld nicht an den Bäumen wächst und man sorgfältig und seriös mit Steuergeldern umgehen sollte, doch muss man dazu alle Fakten auf den Tisch packen, um dann eine für alle Beteiligten tragbare Entscheidung zu fällen. So haben wir der Gemeinde auch das Angebot unterbreitet, den Teil des Vereinsgeländes, auf dem das Vereinshaus und die Tennisplätze stehen, in Erbpacht für einen symbolischen Betrag zu erwerben und damit der Gemeinde Folgekosten nach Fertigstellung des Gebäudes zu ersparen - übrigens ein ursprünglicher Vorschlag der sogar von der UWG selber kam. Damit könnte die Gemeinde sogar auf einen Teil des Nutzungszuschusses verzichten. Das wäre sicherlich auch für uns keine einfache Entscheidung, doch wollen wir damit zeigen, dass auch wir unseren Anteil für eine sportliche Zukunft in Aumühle zahlen wollen.“

Nun bleibt abzuwarten, wie sich das Bauamt entscheidet. Mit einer Entscheidung seitens des Bauamts wird Anfang September 2020 gerechnet. „Sollte sich das Bauamt dafür aussprechen, dass ein Neubau möglich und dieser für eine vergleichbare Summe umsetzbar ist, werden wir gemeinsam mit der Gemeinde prüfen, ob es nicht wirtschaftlich sinnvoller und vielleicht sogar durch zu erwartende Zuschüsse des Landes und Bundes günstiger ist, ein neues (eventuell kleineres )Gebäude, je nach Bedarf der Gemeinde zu errichten (siehe Zuschüsse für die Sporthalle in Wohltorf). Der Finanzausschussvorsitzende der Gemeinde, Herr Kindt von der CDU, hat sich bereit erklärt zu prüfen, welche Zuschüsse und welche zusätzlichen Landesmittel zu erhalten wären. Auch haben sich durch Gespräche mit ihm ergeben, dass es sehr wohl extrem günstige Finanzierungen gibt – die Gemeinde muss sich nur bewegen.

„Sollte das Bauamt einen Neubau ablehnen, werden wir einer Sanierung (mit einigen sinnvollen Anpassungen des Sanierungsvorschlages) auf Basis des von Herrn Fahr erstellten Bauplans in einem Bauabschnitt zustimmen“ sagte Korth. „Dieses ist unbestritten und wir werden hier zu unserem Wort stehen“.

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